Überspringen zu Hauptinhalt

Erfolgreich im Pflegeberuf – ein Erfahrungsbericht von Altenpfleger Jürgen Strickner, unserem „alten Hasen“ bei Lebenswert.

Jürgen Strickner

Einer der erfahrensten Lebenswert-Mitarbeiter Jürgen Strickner über seinen Traumberuf Altenpfleger, Herausforderungen und das Arbeiten im Intensivpflegeteam.

Der gebürtige Tirschenreuther Jürgen Strickner zählt mit 53 Jahren zu einem unserer renommiertesten und erfahrensten Mitarbeiter. Eine Erfolgsgeschichte, die es Wert ist erzählt zu werden und beispielhaft für die spannenden und vielfältigen beruflichen Perspektiven in der Intensivpflege steht.
Jürgen, wie bist du damals erstmals mit der Intensivpflege in Kontakt gekommen?

Angefangen hat alles im Jahr 1988 als meine Großmutter pflegebedürftig wurde und eine Zeit von der Familie, später im Invalidenheim gepflegt wurde. Bei meinen regelmäßigen Besuchen im Altenheim kümmerte ich mich so oft wie möglich um meine Oma und holte Sie zu besonderen Anlässen auch mit dem Rollstuhl nach Hause. Das blieb auch von der damaligen Heimleitung Frau Grenda nicht unbemerkt, die mir kurzerhand ein Praktikum im Tirschenreuther Altenheim anbot. Sie war der Meinung, ich hätte Talent. Seit diesem Zeitpunkt und spätestens nach meinen Erfahrungen im Altenheim wusste ich, dass ich meinen Traumberuf bzw. meine berufliche Bestimmung gefunden hatte.

 

Und wie ging es danach weiter? Vielleicht schilderst du uns kurz deinen Werdegang.

Unmittelbar nach meinem Praktikum tat ich alles, um so viel Praxiserfahrung und Qualifikationen wie möglich zu bekommen. Nach meiner dreijährigen Arbeit als APH absolvierte ich eine Ausbildung zum ex. Altenpfleger 1995. Es folgte die Ausbildung zum PDL im Jahr 2000 und seit 2002 die Arbeit als Pflegedienstleiter für über zehn Jahre. Ab 2013 stieß ich dann zum Lebenswert Intensivpflegeteam.

 

Was fasziniert dich so an deinem Beruf?

Der Pflegeberuf gibt mir persönlich viel zurück: die Dankbarkeit der Bewohner und Angehörigen, das Wissen um meine Verantwortung in jeder Pflegetätigkeit, aber auch zahlreiche, unvergessliche zwischenmenschliche Erfahrungen. Gerade im Intensivpflegebereich, wo Kommunikation oft nur mit Blicken und Gesten möglich ist, erfährt man eine ganz besondere Art der Wertschätzung.

 

Was müsste sich deiner Meinung nach ändern, damit wieder mehr junge Menschen den Pflegeberuf ergreifen?

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es sich beim Pflegeberuf um einen absolut spannenden, zukunfts- und abwechslungsreichen Beruf handelt. Leider mangelt es vieler Orts an den nötigen Rahmenbedingungen in der Pflege, die dringend in vielen Heimen und Krankenhäusern verbessert werden müssten. Mehr Zeit für qualitativ hochwertige Pflege, mehr Personal, weniger „Schreibkram“, bessere Bezahlung und mehr Anerkennung für unseren verantwortungsvollen Job.

 

Wir sind ein geschlossenes Team, Probleme werden gemeinsam gemeistert und Bürokratie wird nicht übertrieben sondern sinnvoll eingesetzt.

Warum hast du dich bewusst für eine berufliche Zukunft bei Lebenswert entschieden?

Hier gibt es noch menschliche Pflege mit Herz, Hand und Verstand. Wir sind ein geschlossenes Team, Probleme werden gemeinsam gemeistert und Bürokratie wird nicht übertrieben sondern sinnvoll eingesetzt. Ein menschliches, harmonisches Betriebsklima, in dem man zu jeder Zeit wertgeschätzt wird, seine Patienten kennt und Dankbarkeit erfährt.

Unsere Chefs unterstützen uns beruflich, aber auch bei privaten Problemen, wie z. B. bei der Erkrankung meiner Frau. Damals wurde ich auf Wunsch für eine bestimmte Zeit vom Dienst freigestellt und nach meiner Rückkehr der Dienstplan so gestaltet, dass ich mich bestmöglich um meine Frau kümmern konnte.

Als examinierter Altenpfleger bin ich hier für die vielfältigsten Tätigkeiten von der Grund- und Behandlungspflege, bis hin zum gemeinsamen Ausflug mit Patienten und Angehörigen zuständig. Jeder Tag bringt eine neue Herausforderung, es wird nie langweilig und abends gehe ich nach Hause mit dem Gefühl, etwas Sinnvolles geleistet zu haben.

An den Anfang scrollen